Montag, 12. August 2013

Kräuterkurse Schweiz: Pflanzenfotos veröffentlicht

Ich leite seit 1983 Kräuterkurse in der Schweiz - und seit 1986 Kräuterexkursionen in den Bergen.
Auf den Kräuterwanderungen entstehen immer wieder schöne Pflanzenfotos.
Deshalb habe ich mich entschlossen, Fotos von Heilpflanzen und Wildblumen, die mir zur Verfügung gestellt werden, auf Flickr zu veröffentlichen und sie damit allen Interessierten zugänglich zu machen.
Sie können die Fotos hier sehen:
http://www.flickr.com/photos/heilpflanzen/

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Winterthur (Schweiz)

Freitag, 28. Juni 2013

Heilpflanzen-Anwendungen im Pflegeheim: Neue Phytotherapie-Ausbildung ab 5. / 6. Dezember 2013

Fundierte Heilpflanzen-Anwendungen bewähren sich seit Jahren in Pflegeheimen. Am 5. / 6. Dezember 2013 startet in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz) ein neuer Lehrgang  der Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende.
Mit fundierten Heilpflanzen-Anwendungen lassen sich im Pflegeheim viele Beschwerden der Bewohnerinnen und Bewohner lindern, zum Beispiel, Verdauungsprobleme, Schlafstörungen, Erkältungskrankheiten, Wunden.

Neben dem Bereich Pflegeheim / Langzeitpflege eignen sich Heilpflanzen-Anwendungen auch für den Einsatz in Spitex, Palliative Care, Spital und Psychiatrie.

Die Phytotherapie-Ausbildung wird geleitet von Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde.

Weitere Informationen:

Dokument Phytotherapie in der PflegeWas ist Phytotherapie?


Die Kursausschreibung der Phytotherapie-Ausbildung finden Sie unter "Kurse" auf dem Portal Heilpflanzen-Info.



Freitag, 17. Mai 2013

Naturheilkunde: Phytotherapie im Pflegeheim

Stichworte wie Aromapflege, Wickel & Kompressen, komplementäre Pflege oder Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege werden seit einigen Jahren vermehrt diskutiert und fliessen auch zunehmend in die Weiterbildung ein.
Integrative Phytotherapie setzt auf professionelle Heilpflanzen-Anwendungen in Pflegeheimen, aber auch in Spitex, Palliative Care, Spital oder Psychiatrie.

Heilpflanzen-Anwendungen auf phytotherapeutischer Basis eignen sich aus verschiedenen Gründen besonders gut für die Integration in die Pflege:
Erstens ist Integrative Phytotherapie medizinkompatibel. Das bedeutet, dass die Anwendungen sich mit Argumenten begründen lassen, die anschlussfähig an medizinisches Denken sind und sich daher auch in Pflegeinstitutionen behaupten können.
Zweitens kennen viele Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen Heilpflanzen-Anwendungen aus ihrem früheren Leben und vertrauen ihnen.
Drittens bieten Heilpflanzen-Anwendungen neben ihrer spezifischen Wirksamkeit die Möglichkeit ritualisierter Zuwendung (Wickel, Einreibungen, Kräutertee).

Weitere Argumente für Phytotherapie in der Pflege finden Sie im

Dokument Phytotherapie in der Pflege. 

Was ist Phytotherapie?

Sonntag, 14. April 2013

Pflegeheim / Langzeitpflege: Weiterbildung Heilpflanzen-Anwendungen

Heilpflanzen-Anwendungen werden immer wichtiger im Pflegeheim. Viele Bewohnerinnen und Bewohner kennen und schätzen diese Naturheilmittel aus ihrem früheren Leben. Heilpflanzen-Anwendungen sind ihnen daher vertraut.
Eine Weiterbildung in diesem Bereich bietet Pflegenden deshalb viele Möglichkeiten, an diese Erfahrungen von Bewohnerinnen und Bewohnern anzuknüpfen. Viele leichtere Beschwerden lassen sich auf diese Art mit Kräutern lindern, zum Beispiel Verdauungsprobleme, Erkältungskrankheiten, Schlafstörungen, Hauterkrankungen. Das Pflegeheim bzw. die Langzeitpflege eignen sich sehr gut für Heilpflanzen-Anwendungen.

Am 23. April 2013 findet ein Tagesseminar statt zum Thema "Heilpflanzen-Anwendungen bei Hauterkrankungen und Wunden".
Am 7. Mai 2013 folgt das Tagesseminar "Heilpflanzen-Anwendungen in Palliative Care und Onkologiepflege".
Am 5, November 2013 schliesslich das Tagesseminar "Heilpflanzen-Anwendungen bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten".

Ab dem 27. Mai 2013 startet zudem die Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Krankenpflege, Medizin und Naturheilkunde.

Die detaillierten Infos finden Sie im Kurskalender. Dort können Sie auch die Daten und Orte für die Kräuterexkursionen in der Natur einsehen.

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Phytotherapie / Pflanzenheilkunde:

Ausbildung / Weiterbildung / Fortbildung für Pflegepersonen und andere Interessierte in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).Kurse für Heilpflanzen-Anwendungen in Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Spital, Psychiatrie.

Weitere Informationen:







Sonntag, 7. April 2013

Sie suchen einen Pflegeheimplatz für Angehörige?

Und die betreffende Person hat sich ihr Leben lang mit Naturheilkunde, Alternativmedizin, Komplementärmedizin, Heilkräutern und Hausmitteln befasst?
Dann braucht es einen Pflegeheimplatz in einer Pflegeinstitution, die solche Verfahren integriert und anbietet.
Allerdings ist das Terrain von Komplementärmedizin, Alternativmedizin und Naturheilkunde sehr unübersichtlich und mangels Qualitätskontrolle tummeln sich hier auch zahllose Fragwürdigkeiten.
Ein seriöses und medizinkompatibles Konzept ist "Phytotherapie in der Pflege".
Wenn Sie für Angehörige einen Platz im Pflegeheim suchen, dann fragen Sie bei Heimleitungen und Pflegedienstleitungen nach Phytotherapie in der Pflege 
und weisen Sie bei Interesse auf die Dokumentation hin, die über obenstehenden Link erreichbar ist.

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Phytotherapie / Pflanzenheilkunde:

Ausbildung / Weiterbildung / Fortbildung für Pflegepersonen und andere Interessierte in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).Kurse für Heilpflanzen-Anwendungen in Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Spital, Psychiatrie.

Weitere Informationen:











Freitag, 22. März 2013

Zürich: Mangel an Geriatern für Pflegeheime


Die ärztliche Versorgung in Pflegeheimen und Altersheimen wird zunehmend schwieriger.

Für Hausärzte lohnt sich der Besuch in Pflegeheimen kaum noch. Geriater für Pflegezentren zu finden, ist aber schwer – auch weil zu wenige von diesen Fachärzten ausgebildet werden.
                                   
                          
Seit es bei den Hausärzten an Nachwuchs mangelt, haben die verbleibenden Praxen mehr als genug Patienten. Durch die zunehmende Arbeitsbelastung können Heimbesuche nur noch zu Randzeiten wahrgenommen werden.
Aufgrund dieser Entwicklung zeichne sich bereits jetzt ab, dass Pflegeheime künftig immer weniger Hausärzte finden werden, die BewohnerInnen im Heim besuchen, sagt Gabriela Bieri, Chefärztin des Geriatrischen Diensts der Stadt Zürich.
Dazu komme, dass heute aufgrund der längeren Spitex-Betreuung in den Pflegeheimen wesentlich ältere und pflegebedürftigere Menschen leben.
Die medizinisch zunehmend komplexeren Fälle verlangten deshalb ein spezifisches geriatrisches und gerontopsychiatrisches Fachwissen, über welches Hausärzte nicht immer verfügten.
Zahlreiche Pflegeheime haben darum damit begonnen, Geriater einzustellen. Diese Stellenbesetzungen gestalten sich aber alles andere als leicht.

Die Geriatrie ist kein Fachgebiet, auf das sich junge Ärztinnen und Ärzte als Erstes stürzen.

Die Beschäftigung mit älteren Menschen gilt als nicht sehr interessant und es herrscht ein gewisser Nihilismus vor, der in der Frage mündet, was man mit alten Leuten, die ohnehin stürben, noch machen solle. Sexy sei alles Technische wie beispielsweise die Kardiologie, in der man spektakuläre Erfolge feiern könne, sagt Roland Kunz, Chefarzt Geriatrie im Spital Affoltern. Die Erfolgserlebnisse eines Geriaters bestehen dagegen in der Regel darin, dass eine ältere Person länger selbständig im eigenen Haushalt bleiben kann – und sei es nur für ein paar Monate. Laut Kunz wäre es künftig darum zentral, das Ansehen von Ärzten, die ältere Menschen behandeln, zu verbessern. Denn an spannenden Herausforderungen für MedizinerInnen mangelt es in der Geriatrie keineswegs. Nirgendwo sonst sei eine derartige interdisziplinäre Zusammenarbeit gefragt», erklärt Gabriela Bieri. Betagte Menschen kämpften oftmals mit einer ganzen Reihe von Problemen – motorischen, psychischen, kardiologischen, aber auch sozialen. In diesem breiten Feld gehe es in hauptsächlich darum, den Menschen als Menschen wahrzunehmen, statt mit ihm eine hochtechnisierte Maschinerie zu durchlaufen.
Junge Internisten lassen sich aber durchaus von der Begeistung für die Geriatrie anstecken, wenn sie an das Thema herangeführt werden.
Problematisch ist allerdings, dass es für solche Interessenten im Kanton Zürich zu wenig Weiterbildungsplätze gibt.

Die Stellen an der Klinik für Akutgeriatrie, der grössten kantonalen Ausbildungsstätte, sind bis ins Jahr 2015 ausgebucht.

Dass die Spitäler nun reihum neue Plätze anbieten werden, um dem Mangel an Geriatern entgegenzutreten, ist allerdings unwahrscheinlich. Durch die überdurchschnittlich lange Dauer des Aufenthalts von älteren Patienten sind solche Abteilungen meist defizitär. Ein derartiges Geriatrie-Angebot aufzubauen, liegt daher nicht im Interesse der Spitäler.
Quelle:
http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/stadt_region/zuercher-pflegezentren-fehlt-es-an-geriatern-1.18002672


Kommentar:
Nicht nur die Geriatrie als ärztliche Fachrichtung braucht eine Aufwertung, sondern genauso die Langzeitpflege. Es handelt sich hier – beispielsweise beim Umgang mit Demenz-Kranken – um eine sehr anspruchsvolle Arbeit, die entsprechend geschätzt und auch entsprechend bezahlt werden sollte.

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Phytotherapie / Pflanzenheilkunde:

Ausbildung / Weiterbildung / Fortbildung für Pflegepersonen und andere Interessierte in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).Kurse für Heilpflanzen-Anwendungen in Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Spital, Psychiatrie.

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Sonntag, 17. März 2013

Zitat zum Thema: Würdiges Sterben im Pflegeheim


In einem Interview äussert sich Hans-Joachim Willenbrink zum Thema „Würdiges Sterben im Pflegeheim“:

„Nicht jede Situation bedarf einer Aufnahme auf der Palliativstation, wo wir immer noch Wartelisten haben. Und wir brauchen bessere Versorgungsstrukturen in Pflegeheimen, damit dort ein würdevolles Sterben möglich ist und die Patienten in diesen Situationen nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Man darf nicht außer Acht lassen, dass sich in vielen Einrichtungen etwas getan hat. Es muss uns etwas wert sein, gut ausgebildete Schwestern und Pfleger in Altenheimen zu haben, die mit den Hausärzten den Mut haben und sagen: Auch wenn keine Patientenverfügung vorliegt, dieser Patient kommt nicht mehr ins Krankenhaus.“

Quelle:
http://www.nwzonline.de/interview/wuerdiges-sterben-muss-auch-im-pflegeheim-moeglich-sein_a_2,0,2599714783.html

Der Mediziner Hans-Joachim Willenbrink (60) ist Chefarzt für Palliativmedizin und Schmerztherapie am Klinikum Links der Weser in Bremen. Er leitet den Bremer Kongress für Palliativmedizin.

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